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24.07.2019, 18:17 Uhr
CDU begrüßt die aktuelle Debatte um das Pfalzquartier
Pressemitteilung vom 17.07.19
 

Wenn ein derart großes Areal umgestaltet wird, dann bleiben Diskussionen nicht aus – darüber sind sich die Christdemokraten klar.

Die Forderung der FDP für mehr Bürgerbeteiligung hält die CDU allerdings für Augenwischerei. Denn dabei wird so getan als würde das Projekt in Hinterzimmern ausbaldowert und dem gilt es entgegenzutreten: Über die Planungen wurde seit 2015 immer wieder offen diskutiert, eine Lenkungsgruppe eingerichtet und Workshops wurden veranstaltet: Startschuss war ein Bürgerworkshop, in dem das Projekt eingehend diskutiert wurde. Und auch die von der FDP geforderte Bürgerbeteiligung findet schon längst statt. „Ein Besuch im Goslarer Museum lohnt sich, denn da sind die Entwürfe der Architekten ausgestellt“, sagt Norbert Schecke. Die CDU-Fraktion habe erst am vergangenen Freitag mit einer Gruppe die Ausstellung besucht und wurde dabei von Jury-Mitglied Marion Siegmeier begleitet, die erläuterte, warum welcher Entwurf wie bewertet wurde. „Hier sollten wir ansetzen und auch geführte Touren durch die Ausstellung anbieten, in dem die Hintergründe erläutert werden“, fährt Schecke fort und hätte sich hier von Beginn an ein Verfahren analog des MachMitHaus! gewünscht um eine deutliche größere Aussenwirkung zu erzielen. Aktuell könne jeder Besucher am Ausgang sein Votum bereits heute zwar abgeben – hier regt die CDU an, dass dies noch interaktiver gestaltet werden kann. „Am Ausgang sollte ein Tablet stehen, wo jeder direkt für seinen Favoriten abstimmen kann. Das ist vielleicht einfacher als eine Strichliste am Ausgang des Museums“, schlägt Pascal Bothe vor. Doch eines wurde deutlich: Man kann es nicht jedem recht machen, jeder hat eigene Ansichten zu Vor- und Nachteilen der Entwürfe. Es sei daher ein guter Weg, dass eine hochkarätige Jury – in der schließlich auch Goslarer sitzen (denen kann man sicherlich seine Meinung mitteilen) – eine Entscheidung trifft, in der umfassende Faktoren einbezogen werden – von Architektur bis Denkmalschutz. „Wenn ich mir vorstelle, dass wir eine Bürgerabstimmung über die Entwürfe machen, dann sind am Ende auch nur diejenigen zufrieden, deren Favorit gebaut wird. Aber eines bleibt nach der Ausstellung: es macht mich als Goslarer richtig stolz, dass Investoren den Mut haben, ein derart großes Projekt in unserer Stadt umzusetzen. Das sollten wir mit aller Kraft unterstützen“, so Bothe weiter und Schecke abschließend: "man kann natürlich auch alles in Abrede stellen, aber welches Ergebnis kommt dann?"

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