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10.05.2018, 09:08 Uhr
CDU hält an Umzug der Verwaltung fest
Pressemitteilung vom 06.05.2018
 

Wenn der (Ab-)Wehrmann der Goslarer Ratspolitik mit Unverständnis und – unangebrachter - Häme auf den Vorschlag der CDU zum Umzug der Verwaltung auf den Fliegerhorst reagiert, scheint dieses eher ein egoistisches Motiv zu haben, nämlich die Verwaltung selbst fußläufig und bequem weiter zu erreichen. 

 

Dass die deutliche Mehrheit der Goslarer Bürger sich sowieso motorisiert in Richtung Verwaltung begeben muss, blendet die Bürgerliste hier komplett aus, von einer Parkraumnot in diesem Bereich ganz zu schweigen. Die Standortfrage der Verwaltung sollte daher nachrangig zu betrachten sein, insbesondere da der Fliegerhorst durch eine Buslinie erschlossen werden muss und somit gut erreichbar wird. Dieses ist verpflichtend gegenüber dem Regionalverband zu erfüllen, wie Stadtwerke-Ausschussmitglied Wehrmann sicher auch weiß, weil es im entsprechenden Gremium auf Anfrage von CDU-Ratsherr Roschanski bereits angefragt wurde.

 

„Publikumsträchtige Verwaltungsanliegen können und sollten analog zum Vienenburger Modell mit einem Bürgerbüro in der Innenstadt gut zu lösen sein.“ führt Fraktionsvorsitzender Norbert Schecke weiter aus.

 

Eine Zusammenführung aller Verwaltungseinheiten bleibt aus CDU-Sicht sinnvoll. Vergleichbare Beispiele gibt es erfolgreich neben Lüneburg auch in Northeim. Wie man allerdings den Publikumsverkehr in der Goslarer Verwaltung als „das Lebenselixier“ für den Goslarer Einzelhandel werten kann, ist dann aber der eigentliche Scherz. Insbesondere da die CDU neben Hotel auch Optionen wie Gastronomie und Handel am heutigen Innenstadtstandort benannt hat, was einer Attraktivierung des Zentrums sicher deutlichere Vorteile bringen würde. Als weiteren möglichen Effekt wären für die CDU in den Obergeschossen auch zeitgemäße Wohneinheiten u.a. für Senioren sehr gut denkbar. 

 

Ihren Vorstoß  betrachtet die CDU-Fraktion daher weiter als Signal, weitere Entwicklungsmöglichkeiten für das Herz unserer Stadt zu diskutieren und auf Chancen hinzuweisen. „Bedenken, insbesondere wiederlegbare, bedeuten in der Regel eher Stillstand und viele Projekte in unserer Stadt weisen aktuell in eine positive Zukunft und steigern die Freude in Goslar leben zu wollen.“ schließt Schecke.