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14.03.2020, 16:30 Uhr
Pressemitteilung zur Feuerwehrrente vom 25.02.2020
 

„Nicht jeder Ratsantrag findet in so kurzer Zeit Unterstützung in Richtung Land und Bund.“ schmunzelt CDU-Fraktionschef Norbert Schecke und verweist mit einem Augenzwinkern auf die Unterstützung seiner Parteikollegen, Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk und Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne, auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Goslar, die Scheckes Antrag zur Einführung einer Feuerwehrrente thematisierten. Denn Schecke hatte für seine Fraktion im August des vergangenen Jahres einen entsprechenden Ratsantrag gestellt und hofft nun mit Unterstützung weiterer Fraktionen und der Verwaltung eine passende Lösung für die Kameradinnen und Kameraden zu erarbeiten.

 

„Klasse ist es sogar, wenn dieser Wunsch jetzt sogar aus Goslar über Hannover nach Berlin getragen wird. Dann bekommt es die Aufmerksamkeit, die es verdient hat.“ ist sich Schecke sicher, der darauf verweist, dass bereits viele Gemeinden und Kommunen die Feuerwehrrente als zusätzliche private Absicherung eingeführt haben. Auch die Länder Thüringen und Sachsen-Anhalt sind hier schon deutlich weiter als Niedersachsen und bieten die Feuerwehrrente an, welche zudem auch vom Landesfeuerwehrverband Niedersachen zur Zukunftssicherung für Feuerwehrleute vorgeschlagen ist. 

 

Schecke findet auch den Hinweis von Vize-Kreisbrandmeister Hoppstock richtig, möglichst einheitliche Ergebnisse für die Kommunen und somit für die Rentenempfänger anzustreben. „Wir vor Ort können aber nur für unsere Goslarer Kameradinnen und Kameraden eine Lösung erarbeiten.“ ergänzt Schecke und hofft, dass das Goslarer Modell dann vielleicht auf Landesebene Akzeptanz finden kann. Für den Kreisparteitag der CDU am kommenden Freitag hat Schecke eine entsprechende Initiative Richtung Feuerwehrrente für seine Partei angekündigt und regt an, in einem weiteren Schritt  Hilfsorganisationen wie THW und DRK in die Überlegungen einzubinden.

 

Norbert Schecke

Fraktionsvorsitzender