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30.11.2019, 17:03 Uhr
Parkraum in Goslar muss überdacht werden
Pressemitteilung vom 26.11.19
 

Erfreut zeigt sich die CDU-Ratsfraktion über die Gedanken der Stadtführergilde zu einer Veränderung der Parksituation in der Innenstadt von Goslar, zeigt es doch, dass es richtig ist, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen. „In diesem Zusammenhang erklären sich auch die beiden CDU-Ratsanfragen aus Juni und Oktober diesen Jahres.“ führt Fraktionsschef Norbert Schecke aus.

 

„Unser Ansinnen ist es, das Erscheinungsbild unserer historischen Altstadt attraktiver zu machen und so machen wir uns gezielt Gedanken darüber, parkende Autos nicht auf jeder möglichen Fläche sichtbar zu machen.“ ergänzt Schecke und sieht hier Parallelen mit der Stadtführergilde. Hierauf basierend hält die CDU eine Parkhaus Bolzenstr. aber für zielführend, über Größenordnungen kann man sicherlich diskutieren.

 

„Wir können uns im Hinblick auf eine autofreiere Innenstadt auch die Reduzierung von Parkflächen im straßenbegleitenden Raum vorstellen.“ so Schecke weiter, „um damit für Fußgänger und Radfahrer bessere Möglichkeiten zu schaffen, innerstädtisch unterwegs zu sein.“ Entsprechende Flächen hat die Verwaltung bereits beispielhaft benannt, so die St- Annen-Höhe, Abschnitte in der Breiten Straße oder des Hohen Wegs. Für den Wegfall derartiger Flächen ist aus Sicht der CDU aber alternativer Parkraum insbesondere für Anwohner und Kurzzeitparker zu schaffen. Dieses bietet sich aber besser in Geschossbauweise an, da geringe Grundlächen vonnöten sind und eben in der Bolzenstr.

gut zu realisieren wären.

 

„Uns geht es mit Sicherheit nicht um ein befahrbares „Altstadtstadtmuseum“, vergewissert Schecke und ärgert sich über diese Begrifflichkeit der Stadtführergilde, „denn wir möchten unsere historische Altstadt erlebbar gestalten für Jedermann, aber auch belebbar, denn wir möchten eben kein Museum für Touristen schaffen. Wir wollen in unserer Stadt leben, aber vielleicht nicht mit Autos, die man an jeder Stelle sieht.“

 

Den Gedanken der Stadtführergilde zur Schaffung einer begrünten Parkfläche findet die CDU grundsätzlich gut, möchte aber eher eine andere Idee anregen: bei Realisierung eines Parkhauses Bolzenstr. könnten ggf. die Parkflächen am Christian-von-Dohm-Platz wegfallen, um hier eine Grünanlage mitten im Herzen der Innenstadt und absolut zentrumsnah, am Marktplatz gelegen, zu schaffen. 

 

Die CDU möchte zudem vermehrt Diskussionen über weitere Möglichkeiten zum Parken anregen, um für Bewohner und Besucher unserer Stadt attraktive Lösungen zu finden. Genannt sind hier weiterhin der Bereich rund um den Bahnhof, die Füllekuhle und insbesondere Park-and-Ride-Angebote von Randgebieten.

 

Es verwundert an dieser Stelle sicher nicht, wenn der bekennende Fahrradfreund und CDU-Ratsherr Carlos Mateo weiterhin eine bessere Ausgestaltung des Radwegenetz für Goslar fordert. „Auf sicheren und gut ausgebauten Wegen steigert sich das Nutzen von Fahrrädern, zumal man hier durch kürzere Wege auch schneller unterwegs sein kann, als mit dem Auto.“ so Mateo und verweist zudem auf die immer beliebtere Variante bei Touristen Städte mit dem Fahrrad zu erkunden. 

 

Den seitens der Ratspolitik angeregten verkehrspolitischen Workshop für Anfang des kommenden Jahres sieht die CDU daher freudig entgegen und erhofft sich gute und praktikable Lösungen, die unsere Stadt weiter fit für die Zukunft macht.

 
Anmerkung: da seitens der Goslarschen Zeitung aus Sicht der CDU-Ratsfraktion wichtige Passagen nicht abgedruckt wurden, sind diese hier im Oriiginal fett gedruckt.

 
GZ-Artikel vom 30.11.19